Honoré Daumier
Ecce Homo, um 1849-1852
Öl auf Leinwand, Museum Folkwang Essen



Honoré Daumier
Don Quichotte (M I 47), um 1866/68, Öl auf Leinwand, Staatliche Museen zu Berlin
Alte Nationalgalerie, Fotograf: Jörg P. Anders



Honoré Daumier
Frau mit Kind (Femme portant son enfant), um 1873, Öl auf Leinwand, Privatsammlung



Honoré Daumier
Der eingebildete Kranke (Le malade imaginaire), um 1865/66, Feder, laviert, Privatsammlung



Honoré Daumier
Trinklied (La chanson à boire), um 1864/65, Bleistift, Feder, Aquarell, Crayon, Conté, Private Collection



Honoré Daumier
Mann am Seil (L'homme à la corde), um 1858/60, Öl auf Leinwand, Museum of Fine Arts, Boston



Honoré Daumier
Die Nesträuber (Dénicheurs d'oiseaux), um 1867-1868, Öl auf Holz, Sammlung Julietta Scharf



Honoré Daumier
Der Kupferstichsammler (L'amateur d'estampes), Öl auf Leinwand, Petit Palais Musee des Beaux-Arts de la ville de Paris



Max Liebermann
Selbstporträt des Malers an der Staffelei, 1902, Pastell, Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe



Honoré Daumier
Mutter mit Kind (Mère et enfant), um 1867, Öl auf Leinwand
Privatsammlung



Honoré Daumier
Singender Geiger (Violiniste Chantant) Feder Kreide laviert
Sammlung Walther Ev René Scharf



Porträt Honoré Daumier
Foto: Nadar, um 1855
Honoré-Daumier-Gesellschaft


Gemälde, Handzeichnungen, Graphik, Bronzen
von Honoré Daumier

Eine Ausstellung der Stiftung Brandenburger Tor im
Max Liebermann Haus

Unter der Schirmherrschaft des Botschafters der Französischen Republik in Deutschland

2. März bis 2. Juni 2013

Die Ausstellung im Liebermann Haus soll an Max Liebermanns Bewunderung für Daumier (für ihn „der größte Künstler des 19. Jahrhunderts“) anknüpfen. Das Palais am Brandenburger Tor beherbergte einst eine Sammlung von 3000 Daumier-Lithographien, dazu nicht weniger als 22 Handzeichnungen und ein wichtiges Ölbild.

Er gehört zu den Großen der französischen Malerei. Über Honoré Daumier (1808-1879) schrieb Baudelaire voll Bewunderung. Delacroix, Degas, Toulouse-Lautrec besaßen seine Werke. Ein Jahr vor seinem Tod zeigte Durand-Ruel, der Galerist der Impressionisten, eine Retrospektive unter der Schirmherrschaft des damals schon legendären Dichters Victor Hugo. Nach 1900 sprang sein Ruhm auf Deutschland über. Max Liebermann, der ebenso wie andere Berliner Kunstfreunde seine Arbeiten sammelte, meinte: „„Daumier ist ungeheuer! […] Wo man ihn packen will, entschwindet er. Er ist als Maler und Zeichner und Lithograph über alle Maßen groß. […] Er ist der größte Künstler des 19. Jahrhunderts. […]  Daumier hat alles gekonnt, was er gewollt hat. Er ist das große Genie!“

Heute ist der Name dieses Künstlers den meisten nur durch einige der Lithographien bekannt, die er Jahrzehnte hindurch für die Zeitung Le Charivari und andere Blätter zeichnete: politische Karikaturen in herausfordernd republikanischem Geist und tragische Allegorien auf den Krieg, Schilderungen des modernen Pariser Lebens, der Umgestaltung der Großstadt, der Eisenbahnen, der Fahrten im Fesselballon, der Ausstellungen, Spottbilder auf die enge Welt der resignierten Kleinbürger, das falsche Pathos der Anwälte vor Gericht, die Bildungstümelei – 4000 Kompositionen in 40 Jahren, die kein aktuelles Thema auslassen.

Aber als Maler und Zeichner ohne Auftragsbindung (und gar als Bildhauer) ist Daumier so gut wie unbekannt. In den meist kleinformatigen Ölbildern entwickeln sich andere Aspekte seiner Kunst: ein expressiv gesteigerter, kraftvoller, oft düsterer Ausdruck, ein Hang zu geradezu monumentaler Zusammenfassung der Form. Schicksalhaftes wird beschworen: Flucht, Einsamkeit, Zweifel.

Deutsche Museen besitzen nur sehr wenige dieser Werke. Dank internationaler Unterstützung durch zahlreiche öffentliche und private Sammlungen zeigt die Ausstellung im einstigen Haus Max Liebermanns am Pariser Platz zum ersten Mal in Deutschland alle Tätigkeitsfelder des Künstlers ungetrennt in ihrer wechselseitigen Befruchtung: Daumier als Totalkünstler, wie ihn Liebermann erlebte. Zugleich ist sie eine Hommage an den weitsichtigen Sammler und die ihm befreundeten Berliner Bewunderer Daumiers.




Begleitprogramm

Begleitende Ausstellungen

Impressionen der Ausstellung

Kurator: Dr. Claude Keisch


Ausstellungsbüro
Öffentlichkeitsarbeit
Janet Alvarado
Tel: 22633016
janet.alvarado@
stiftungbrandenburgertor.de


Medienarbeit
ARTEFAKT Kulturkonzepte
Celia Solf & Alexander Flöth
Marienburger Str. 16
10405 Berlin
Tel: 030 / 440 10 720
Fax: 030 / 440 10 684
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Pressedownloads
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Öffnungszeiten:
Mo, Mi, Do, Fr 10 - 18 Uhr
Sa, So 11 - 18 Uhr
Di geschlossen

Alle Feiertage außer Karfreitag geöffnet.

Eintritt
8,- Euro, ermäßigt 6,- Euro
Sozialticket: 1,- Euro

Führungen

Öffentliche Führungen
Sonntags, 15 Uhr, 3,- Euro zuzügl. Eintritt

Gruppenführungen auf Anfrage
40 Euro zuzügl. erm. Eintritt

Schulführungen nach Anmeldung
40,- €
Schulklassen ohne Führung: 2,- Euro pro Person

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Tel: 22633016



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